J & M ARTWORK DAS Tanz- und Bewegungsstudio in Gessertshausen Kristine Tinesz, Dorfstraße 8c, 86459 Gessertshausen, Tel. 08238/5421, Mobil 0170/9973320
J & M ArtworkJazz und Modern Dance
Istrien - Ein Reisebericht!
Um es vorweg zu nehmen: billig ist Istrien nicht – aber wunderschön! Unser diesjähriger Urlaub führte uns über Triest, Muggia, nach Istrien/Slowenien und von dort weiter nach Istrien/Kroatien, die Westseite entlang über Umag, Novigrad usw., nach Pula und Medulin, etc. im Süden der Halbinsel. Das Wetter war prima und das Wasser ist wunderbar. Glasklar, sauber, sehr gute Sicht, Felsstrände, gut zum Schnorcheln geeignet. Allerdings sind Badeschuhe sehr zu empfehlen, da die Felsen zum Teil sehr scharfkantig sind und die Verletzungsgefahr nicht unerheblich. Gut ins Wasser ging es im Campingplatz „Pomer“, Richtung Pula, im Süden… Es war bereits September (2004), aber die Wassertemperatur immer noch sehr angenehm. Die Campingplätze nicht mehr so voll wie in der Hauptsaison. Bezahlt haben wir im Durchschnitt für einen VW-LT mit 2 Personen und 1 Hund zwischen 15 und 18 Euro. Unser doch etwas größerer Hund, ein Sarplaninac, war nirgends ein Problem. Gefreut hat uns, dass diese Rasse dort doch ziemlich bekannt ist. Auch wenn in Prospekten oft drin steht – neue Sanitäranlagen – für unseren Standard manchmal nicht neu genug bzw. zu neu, das heißt, kein Verputz an den Wänden, oft nur Holzverkleidungen, die natürlich rasch „alt aussehen“, usw. aber insgesamt: ausreichend! Die Währung in Kroatien ist der „Kuna“. Der Kurs ist ungefähr 7 zu 1, das heißt, sieben Kuna sind 1 Euro. Aber Euro nimmt jeder und Kreditkarten sind auch sehr oft möglich, auch an Tankstellen. Der Diesel kostet umgerechnet ca. 88 Cent. Es gibt genügend Tankstellen, die Qualität ist gut.
Im Landesinneren erinnert vieles an das alte Jugoslawien, hier liegt noch einiges im Argen, aber es ist noch ursprünglich und stellenweise unberührt, ansonsten ist Istrien touristisch straff durchorganisiert und Sie treffen beinahe überall auf Landsleute. Wenn Sie im Landesinneren an einer Gaststätte vorbeikommen, die vor dem Eingang über einen riesigen Grill verfügt, auf dem grade ein Lamm seine Runden dreht – freuen Sie sich nicht zu früh. So richtig satt wird man von den Portionen kaum, man kann zwar größer bestellen, aber das kostet extra. Auf den Speisekarten sind oft die kg-Preise angegeben. Wenigstens gibt es noch Brot und Salat dazu, woanders, an der Küste, ist das meistens schon Vergangenheit. Hier heißt es, alles extra zu bestellen.
Punkten können Sie, wenn Sie ein paar Brocken Kroatisch sprechen. Danke, Auf Wiedersehen, usw., da geht en Leuten richtig das Herz auf, allerdings: Handeln bringt auch nicht viel, außer vielleicht auf Märkten, je nach Geschick.
Fischrestaurants sind auch nicht gerade billig, aber es gibt z. B. in Banjole ein Fischrestaurant, das ausgezeichnete Qualität bietet, was man nicht von allen behaupten kann. Internet-Cafes sind auch vertreten, ebenso alle anderen Errungenschaften modernster Zivilisation, aber es hat alles seinen Preis. Auch das Handy funktioniert ohne Probleme. An den Straßen gibt es oft Stände, die frisches Obst, Gemüse, Grappa, etc. anbieten. Probieren Sie Feigen! Wunderbar! Obwohl Istrien von der Sonne verwöhnt ist, gibt es eigentlich nur trockene Weine. Gut, aber staubtrocken. Manchmal gibt es ein Gemisch aus Wein, Olivenöl, Pfeffer und Zucker. Wird gerne im Winter getrunken. Schmeckt auch sehr gut und ist nicht so trocken wie normaler Roter. Das Straßennetz ist gut ausgebaut. Die Verkehrskontrolle durch die Polizei auch. Wir raten zur Gemütlichkeit. Istrien ist mit dem Fahrzeug leicht zu erforschen, da es nicht allzu groß ist, deshalb verzichte ich hier auf detaillierte Beschreibungen. An der Küste ist es überall schön, die Leute sind durchweg freundlich, sehr viele sprechen deutsch und/oder englisch, alles hat seinen Preis und: es ist ein hervorragendes Urlaubsland für Camper, Biker und Bootfahrer. Viele Buchten, im Süden kleine Inseln, glasklares Wasser. Man bekommt richtig Lust, sich ein Boot zu mieten oder gar zu kaufen und los zu schippern. Die Landschaft ist hügelig und eine Fahrt durchs Landesinnere kann sich ganz schön in die Länge ziehen, wenn man einen LKW vor sich hat (oder einen Camper-Bus). Aber sei´s drum, die Landschaft lädt zum Schauen ein, es ist über weite Teile ein urwüchsiges Land, das schon beinahe an Steppe erinnert.
Die Anreise: entweder über Brenner, Trento, Venedig, Triest oder über Kufstein, Villach. Tja, was könnte man noch sagen? Schauen Sie einfach die Fotos an......
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